Irgendwie war der Tag anders als sonst. Das fing schon in der Nacht an, als ich um 01:30 Uhr fror wie ein Schlosshund und beim Aufstehen die ganze Wohnwagen Belegschaft weckte. Zu allen Elend war unser WC auch noch ausser Betrieb und ich musste mitten in der Nacht durch den dunkeln Wald zu den Sanitäranlagen. Als ich zurück kam warf ich zuerst die Boden- und Elektroheizung an, zog mir eine Jacke über und verkroch mich wieder unter der Decke. Nun konnte ich auch schlafen.
Irgend wann wurde es hell, 06:30 Uhr, grummel, Foxli muss sicher raus. Dann halt, gehen wir. Es war wie es immer ist, kaum hab ich Foxli auf den Boden gestellt, geht er mit dem Hintern runter und entleer erst mal den Wassertank und dann, rechtsum und sofort wieder Richtung Wohnwagen. Aber nein deshalb bin ich ja nicht aus der Heia gekrochen, dass der kleine Kerl nicht einmal richtig pinkelt. Also zog ich an der Leine vorwärts. Er gab nach, trabte ein paar Schritte voraus und pinkelte nochmals. Dann wieder das selbe Spielchen, rechtsum und zurück. Ok mir war's auch zu kalt. Ich folgte ihm.
09:00 Uhr Frühstück, danach auf dem Navi die nächste Einkaufsmöglichkeit suchen. Wir fanden sie, Aldi Nord in Dokkum, 20 km entfernt. Wir mussten dringend neuen Proviant haben. Also rein ins Auto und ab die Post.
13:30 Uhr wir waren zurück vom Einkauf. Jetzt brauchte es eine Stärkung, Kaffee musste her. Dann packte ich den Deichselkasten aus und ordnete alles neu ein.
15:30 Uhr hunger, Grill einrichten und aufheizen. Wir hatten ein Stück Fleisch vom Rind gekauft. Irgendwie muss ich von der holländischen Sprache etwas falsch interpretiert haben. Als das Fleisch aus dem Grill kam, sah es richtig lecker und knusprig aus. Aber schon beim Aufschneiden merkte ich, dass ich wohl in den Namen des Stückes mehr hinein interpretiert hatte als es hergab. Es war zäh wie Leder. Zum Glück hatte Beate viel Risotto gekocht, so dass wir auch ohne Fleisch satt wurden.
Zu guter Letzt, bevor wir uns in den Wohnwagen verzogen, es war schnell kalt geworden am Abend, verriet uns der Wetterbericht, dass es morgen den ganzen Tag regnen könnte. Das bedeutet, die Vorzelt Wand würde nass sein und wäre mühsamer zu reinigen als jetzt, wo sie trocken ist. Kurzentschlossen bauten wir das Vorzelt ab und verstauten es.
Dann hatte ich genug vom Tag und ich setzte mich in den Wohnwagen hinter den Laptop.
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